Citrix Lab: Teil 15: Ressourcenserver

Einleitung

Zum zentralen verfügbar stellen von Lizenzen, etc., erstelle ich einen Ubuntu Server der mir Samba Funktionalitäten liefern wird.

Aktuelle Ubuntu-Server-Version besorgen unter http://www.ubuntu.com

Virtuelle Maschine

„Neue virtuelle Maschine“ in VMware Workstation anlegen:

  • Konfigurationstyp: Typisch => NEXT
  • I will install the operating system later => NEXT
  • Guest Operating System: Linux / Version: Ubuntu 64-bit => NEXT
  • Virtual machine name: LabFileResources
  • Location eingeben => NEXT
  • Maximum disk size auf 40.0 GB einstellen
  • Store virtual disk as a single file anwählen => NEXT
  • Customize Hardware auswählen
    • Memory: 512 MB
    • Processors: 1
    • CD/DVD: Use ISO image file -> zuvor heruntergeladenes ISO einbinden
    • Network Adapter: LAN segment: Network 0 (192.168.10.x)
    • USB Controller: entfernen
    • Sound Card: entfernen
    • Printer: entfernen

„Close“ zum Beenden des Dialoges. „Finish“ zum Anlegen der virtuellen Maschine.

Ubuntu installieren

Virtuelle Maschine einschalten.

Sprache auf „Deutsch“ einstellen, dann „Ubuntu Server installieren“ auswählen.

Die Warnmeldung bzgl. „Die Installation in der gewählten Sprache fortsetzen?“ mit „Ja“ beantworten.

Land oder Gebiet auf „Deutschland“ einstellen.

Tastaturmodell erkennen? „Ja“ und die angezeiten Tasten drücken.

Die Frage nach Umlauttasten entsprechend beantworten.

Ebenfalls die nächsten Fragen nach Spezialtasten beantworten passend zur eigenen Tastatur.

Fertigstellung der Tastaturerkennung mit WEITER bestätigen.

Fehlermeldung bzgl. DHCP mit WEITER bestätigen.

„Netzwerk manuell einrichten“ auswählen.

IP-Adresse: 192.168.10.50 => WEITER

Netzmaske: 255.255.255.0 => WEITER

Gateway: 192.168.10.254 => WEITER

DNS-Server: 192.168.10.254dus => WEITER

Rechnername: LabFileResources => WEITER

Domain-Name: CCH.local => WEITER

Vollständiger Name des neuen Benutzers: LabFileResources Root

Benutzername für Ihr Konto: lfrroot

Passwort für den Benutzer + Wiederholung des Passwort: Password1

Ihren persönlichen Ordner verschlüsseln: Nein

Partitionierungsmethode: Geführt – vollständige Festplatte verwenden

Die vorhandene Festplatte auswählen.

Sicherheitsfrage „Änderungen auf die Festplatte schreiben“ mit Ja beantworten.

HTTP-Proxy-Daten: leer lassen => WEITER

„Sicherheitsaktualisierungen automatisch installieren“ anwählen

Softwareauswahl: alle Felder leer lassen => WEITER

„Den GRUB-Bootloader in den Master Boot Record installieren?“ => Ja

ISO-Image auswerfen (falls nicht automatisch geschehen) und => WEITER

Ubuntu installiert… weiter mit der Konfiguration.

Ubuntu konfigurieren

Anmelden am System mit Benutzername lfrroot und Kennwort Password1

Zuerst auf neues Release prüfen und ggfs. einspielen:

  • sudo do-release-upgrade

Kennwortabfrage mit Password1 beantworten.

Dann neue Updates für das installierte Release installieren

  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get dist-upgrade

Nächster Schritt: samba installieren

  • sudo apt-get install samba samba-common python-glade2

Im Lab benötigen wir keine erhöhte Sicherheit. Ich verzichte somit auf eine Benutzerauthentifizierung und erstelle einen anonymen Samba Zugriff.

  • sudo mkdir -p /shares/Lizenzen /shares/Apps
  • sudo chown nobody:nogroup /shares/Lizenzen /shares/Apps
  • sudo cp /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf.org
  • sudo vim /etc/samba/smb.conf
    • [Lizenzen]
    • comment = Benoetigte Lizenzen
    • path = /shares/Lizenzen
    • browsable = yes
    • writable = yes
    • guest ok = yes
    • read only = no
    • force user = nobody
    • force group = nogroup
    • [Applikationen]
    • comment = Verfuegbare Anwendungen
    • path = /shares/Apps
    • browsable = yes
    • writable = yes
    • guest ok = yes
    • read only = no
    • force user = nobody
    • force group = nogroup
  • sudo service smbd restart

Neues Jahr… neues Lab

Das neue Jahr beginnt für mich einer Reihe von Änderungen und neu ausgerichteten Zielen. Eines davon: Zertifizierungen ablegen.

Um mich auf die entsprechenden Prüfungen vorzubereiten, baue ich mir gerade ein entsprechendes Test-Lab auf… oder „eingedeutscht“: eine Testumgebung.

Gelegentlich werde ich dazu hier – auf meiner Homepage – den ein oder anderen Beitrag veröffentlichen. Primär für mich selber zum Nachlesen… für den ein oder anderen vielleicht aber auch interessant als Anregung oder Tipp.

Derzeit installiere ich gerade (auf meiner virtuellen Testumgebung – basierend auf VMware Workstation) einen kleinen Linux-Server (auf Ubuntu-Basis) der meinem Lab als Internetzugriffspunkt dienen soll.

Ist diesmal auch direkt eine Premiere… es handelt sich um einen virtuellen Server mit 2 NICs wobei eth0 ins interne Netzwerk zeigt… und eth1 ins Internet… und somit eine Netzwerkkarte mehr wie bei meinen bisherigen Maschinen. Das riecht nach Routing und Konfiguration der Interfaces Datei um beide Netze auseinanderhalten zu können. Ich lass mich überraschen ob ich das hinbekomme… 🙂

Notiz an mich selber… :-)

Bevor man sich den sprichwörtlichen Wolf sucht: um den bash prompt im Ubuntu Linux ein wenig farblich aufzupeppen reicht ein Blick in die ./.bashrc

An der entsprechenden Stelle einfach die benötigte Option aktivieren und fertig…

bashrc_ubuntu_linux

phpMyAdmin in Ubuntu Server 13.04 aktualisieren

Da staunt man doch nicht schlecht, wenn man auf seinem aktuell gehaltenen Ubuntu Server 13.04 die Versionsnummer der phpMyAdmin Installation kontrolliert und feststellt, dass da die 3.5.8.1deb1 vorhanden ist… aktuell ist nämlich (Stand: heute) die 4.0.5deb1.

Also: was macht man(n)? Genau! Man begibt sich auf seine Konsole und versucht sich an den bekannten Befehlen um das System zu aktualisieren:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade (bzw. sudo apt-get dist-upgrade falls es Probleme gibt beim „normalen“ Upgrade-Befehl)

Nach dieser Befehlsreihenfolge kontrolliert man die Versionsnummer der phpMyAdmin Installation und stellt fest: nüscht! Es hat sich nämlich gar nichts geändert. Und warum? Weil die Paketquelle dem System unbekannt ist.

Lösung: die Paketquelle zum Repository hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:nijel/phpmyadmin

Und ZACK… das nächste Problem. Das System meckert rum, dass es den Befehl add-apt-repository nicht kennt. Und nu? Keine Panik!

Mit folgendem Befehl erstmal die benötigten Befehle implementieren:

sudo apt-get install software-properties-common

Und anschließend kommt man mit den folgenden Befehlen zum Erfolg:

sudo add-apt-repository ppa:nijel/phpmyadmin
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade (bzw. sudo apt-get dist-upgrade bei Fehlermeldung)

Abschließend phpMyAdmin wieder wie gewohnt per Webinterface aufrufen und über die aktuelle Version freuen! 😉

Ubuntu 13.04 und Atheros AR9285 Chips (WLAN)

Es war mal wieder soweit… nach langem hin und her kam ich auf die Idee mein Netbook mit der neuesten Version von Ubuntu (Linux) zu versorgen.

Installiert hatte ich die 12.04 LTS. Aktuell ist die 13.04. LTS ist ja gut und schön… aber mir war jetzt einfach mal nach etwas Neuem.

Gesagt… getan…: Terminal gestartet und in der Konsole formschön via

sudo do-release-upgrade

versucht das Release-Upgrade anzustoßen. -> Pustekuchen! Nichts wurde es mit dem „mal eben“ aktualisieren. Hätte mich auch gewundert…

Also: erstmal im Aktualisierungsmanager die Art der Ubuntu-Version eingestellt nach der meine Installation suchen soll wenn ich ein Upgrade versuche.

Danach erneut mit dem bekannten Konsolenbefehl das Upgrade versucht und siehe da… es funzte. Zuerst über den Zwischenschritt von 12.04 LTS auf 12.10. – aber immerhin schon mal ein Anfang. 😉

Nach diversen Neustarts und einem erneuten do-release-upgrade mit root-Rechten versehen schwirrte dann auch endlich die Version 13.04 auf mein Netbook.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wußte und leider erst später schmerzlich aufgezeigt bekam ist die Tatsache, daß die Ubuntu Entwickler sich wieder etwas Neues zum Thema „WLAN-Chipsätze die wir unterstützen“ haben einfallen lassen.

In meinem Netbook (Acer Aspire One Pro) schlummert ein Atheros AR9285 Chipsatz für WLAN-Tätigkeiten. Und genau dieser wird jetzt „Out-of-the-Box“ nicht mehr unterstützt. Oder es lag an einem Problem bedingt durch das Upgrade… genau kann ich es jetzt auch nicht mehr nachvollziehen.

Nach einigen investierten Denk- und Rechercheminuten wurde ich dann aber fündig und die aufgezeigte Lösung funktionierte bei mir (freilich erst nach einem Reboot) tadellos.

Also: für alle die Ubuntu 13.04 auf Ihrem Endgerät installieren und einen Atheros AR9285 Chipsatz haben… versucht einmal folgendes:

Editiert die Datei ath9k.conf im /etc/modprobe.d und ersetzt eine Zeile die mit options ath9k anfängt wie folgt: options ath9k nohwcrypt=1 blink=1 btcoex_enable=1 enable_diversity=1

sudo vi /etc/modprobe.d/ath9k.conf

Mein bevorzugter Editor auf Linux Maschinen ist der gute alte VI… aber ihr dürft natürlich auch einen Editor eurer Wahl nehmen (Joe, Gedit…)

Speicher das ganze Spielchen ab… bootet euer Endgerät neu… und versucht dann einmal euren WLAN-Chip zur Zusammenarbeit zu überreden.

Also bei mir hat es geklappt… 😉