Citrix Lab: Teil 16: XenServer

Einleitung

Der Citrix XenServer ist eine Virtualisierungsplattform die alle klassischen Virtualisierungsformen unterstützt. In meinem Lab nutze ich bewußt den Citrix XenServer da sämtliche Schulungen von Citrix auf diesem Produkt aufsatteln. Natürlich kann man auch die VMware Lösung nutzen oder ein Produkt aus dem Hause Microsoft. Man sollte auch einmal andere Virtualisierungsplattformen antesten innerhalb seines Citrix Labs wenn man sich auf Zertifizierungsprüfungen vorbereitet… evtl. kommt die Einbindung einer anderen Plattform einmal in einer Prüfungsfrage vor.

Im Lab kommt der XenServer in der Version 6.2 zum Einsatz.

Virtuelle Maschine

  • Installations-ISO von Citrix herunterladen
  • Neue virtuelle Maschine bauen:
    • Konfigurationstyp: Typical => NEXT
    • I will install the operating system later => NEXT
    • Guest operating system: VMware ESX
    • Version: VMware ESXi 5 => NEXT
    • Virtual Machine Name: XenServer-1
    • Location: ausfüllen bzw. heraussuchen => NEXT
    • Maximum disk size (GB): 20
    • Store virtual disk as a single file => NEXT
    • Customize Hardware
      • Memory: 2 GB
      • CD/DVD: ISO Image einlegen
      • Network Adapter: LAN segment: Network 0 (192.168.10.x)
      • USB Controller: entfernen
  • => CLOSE
  • => FINISH

XenServer-1

  • Maschine starten
  • => ENTER oder warten bis Bootvorgang starten
  • Select keymap: [qwertz] de-latin1-nodeadkeys => OK
  • Welcome to XenServer Setup => OK
  • End User License Agreement => Accept EULA
  • Virtual Machine Storage -> sda markieren => OK
  • Select Installation Source -> Local media => OK
  • Would you like to install any Supplemental Packs? => No
  • Verify Installation Source -> Skip Verification => OK
  • Set Password -> Password: Password1 -> Confirm: Password1 => OK
  • Networking -> Static configuration -> IP Address: 192.168.10.24 -> Subnet mask: 255.255.255.0 -> Gateway: 192.168.10.254 => OK
  • Hostname and DNS Configuration -> Hostname: XS1 -> DNS Server 1: 192.168.10.2 -> DNS Server 2: 192.168.10.3 => OK
  • Select Time Zone -> Europe => OK
  • Select Time Zone -> Berlin => OK
  • System Time -> Using NTP => OK
  • NTP Configuration -> NTP Server 1 -> 192.168.10.2 => OK
  • Confirm Installation => Install XenServer
  • => OK

XenServer-1 konfigurieren

  • die initiale Konfiguration des XenServers wurde schon während des Installationsprozesses durchgeführt. Daher hier keine Detailanleitung vorhanden.

XenServer-2

In meinem Lab nutze ich 2 XenServer. Den zweiten XenServer installiere ich exakt so wie den Xenserver-1.

Rahmendaten:

  • Virtual machine name: Xenserver-2
  • Hostname: XS2
  • IP-Adresse: 192.168.10.25

XenServer administrieren

Zum einfachen Administrieren installiert man sich am einfachsten das sog. „XenCenter“ (verfügbar auf den Citrix Webseiten). In meinem Lab installiere ich mir das XenCenter auf der StudentManagementConsole-1.

  • Anmelden an StudentManagementConsole-1 mit dem Benutzer CCH.local\Administrator und dem Kennwort Password1
  • Vor der Installation stellt man sicher, dass .NET 3.5 auf der Zielmaschine vorhanden und installiert ist
  • XenCenter.msi starten. Evtl. Sicherheitsabfrage entsprechend dem Installationswunsch positiv bestätigen.
  • Welcome to the Citrix XenCenter Setup Wizart => NEXT
  • Install Citrix Center to (ggfs. anpassen)
  • Install for: Just me => NEXT
  • Ready to install Citrix XenCenter => INSTALL
  • Complete the Citrix XenCenter Setup Wizard => FINISH

Nach der Installation das Symbol für Citrix XenCenter am besten auf den Desktop legen. Danach das XenCenter noch kurz testen:

  • Citrix XenCenter starten
  • Check for updates => NO (im Testlab nicht notwendig)
  • Add a server
    • Server: 192.168.10.24
    • User name: root
    • Password: Password1

Citrix Lab: Teil 15: Ressourcenserver

Einleitung

Zum zentralen verfügbar stellen von Lizenzen, etc., erstelle ich einen Ubuntu Server der mir Samba Funktionalitäten liefern wird.

Aktuelle Ubuntu-Server-Version besorgen unter http://www.ubuntu.com

Virtuelle Maschine

„Neue virtuelle Maschine“ in VMware Workstation anlegen:

  • Konfigurationstyp: Typisch => NEXT
  • I will install the operating system later => NEXT
  • Guest Operating System: Linux / Version: Ubuntu 64-bit => NEXT
  • Virtual machine name: LabFileResources
  • Location eingeben => NEXT
  • Maximum disk size auf 40.0 GB einstellen
  • Store virtual disk as a single file anwählen => NEXT
  • Customize Hardware auswählen
    • Memory: 512 MB
    • Processors: 1
    • CD/DVD: Use ISO image file -> zuvor heruntergeladenes ISO einbinden
    • Network Adapter: LAN segment: Network 0 (192.168.10.x)
    • USB Controller: entfernen
    • Sound Card: entfernen
    • Printer: entfernen

„Close“ zum Beenden des Dialoges. „Finish“ zum Anlegen der virtuellen Maschine.

Ubuntu installieren

Virtuelle Maschine einschalten.

Sprache auf „Deutsch“ einstellen, dann „Ubuntu Server installieren“ auswählen.

Die Warnmeldung bzgl. „Die Installation in der gewählten Sprache fortsetzen?“ mit „Ja“ beantworten.

Land oder Gebiet auf „Deutschland“ einstellen.

Tastaturmodell erkennen? „Ja“ und die angezeiten Tasten drücken.

Die Frage nach Umlauttasten entsprechend beantworten.

Ebenfalls die nächsten Fragen nach Spezialtasten beantworten passend zur eigenen Tastatur.

Fertigstellung der Tastaturerkennung mit WEITER bestätigen.

Fehlermeldung bzgl. DHCP mit WEITER bestätigen.

„Netzwerk manuell einrichten“ auswählen.

IP-Adresse: 192.168.10.50 => WEITER

Netzmaske: 255.255.255.0 => WEITER

Gateway: 192.168.10.254 => WEITER

DNS-Server: 192.168.10.254dus => WEITER

Rechnername: LabFileResources => WEITER

Domain-Name: CCH.local => WEITER

Vollständiger Name des neuen Benutzers: LabFileResources Root

Benutzername für Ihr Konto: lfrroot

Passwort für den Benutzer + Wiederholung des Passwort: Password1

Ihren persönlichen Ordner verschlüsseln: Nein

Partitionierungsmethode: Geführt – vollständige Festplatte verwenden

Die vorhandene Festplatte auswählen.

Sicherheitsfrage „Änderungen auf die Festplatte schreiben“ mit Ja beantworten.

HTTP-Proxy-Daten: leer lassen => WEITER

„Sicherheitsaktualisierungen automatisch installieren“ anwählen

Softwareauswahl: alle Felder leer lassen => WEITER

„Den GRUB-Bootloader in den Master Boot Record installieren?“ => Ja

ISO-Image auswerfen (falls nicht automatisch geschehen) und => WEITER

Ubuntu installiert… weiter mit der Konfiguration.

Ubuntu konfigurieren

Anmelden am System mit Benutzername lfrroot und Kennwort Password1

Zuerst auf neues Release prüfen und ggfs. einspielen:

  • sudo do-release-upgrade

Kennwortabfrage mit Password1 beantworten.

Dann neue Updates für das installierte Release installieren

  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get dist-upgrade

Nächster Schritt: samba installieren

  • sudo apt-get install samba samba-common python-glade2

Im Lab benötigen wir keine erhöhte Sicherheit. Ich verzichte somit auf eine Benutzerauthentifizierung und erstelle einen anonymen Samba Zugriff.

  • sudo mkdir -p /shares/Lizenzen /shares/Apps
  • sudo chown nobody:nogroup /shares/Lizenzen /shares/Apps
  • sudo cp /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf.org
  • sudo vim /etc/samba/smb.conf
    • [Lizenzen]
    • comment = Benoetigte Lizenzen
    • path = /shares/Lizenzen
    • browsable = yes
    • writable = yes
    • guest ok = yes
    • read only = no
    • force user = nobody
    • force group = nogroup
    • [Applikationen]
    • comment = Verfuegbare Anwendungen
    • path = /shares/Apps
    • browsable = yes
    • writable = yes
    • guest ok = yes
    • read only = no
    • force user = nobody
    • force group = nogroup
  • sudo service smbd restart

Citrix Lab: Teil 14: Netscaler

Einleitung

Der Netscaler ist eine sog. Appliance die man für eine Vielzahl von Dingen nutzen kann: ICA Proxy, Optimierte Bereitstellung von Applikationen über das Internet und private Netzwerke sowie die Kombinierung von Sicherheit auf dem Applikationslevel, Optimierung und Traffic Management. Eines der von mir am meisten genutzen Features ist das Load Balancing.

In meinem Lab nutze ich die „alte“ Version Netscaler 10.1 Build 118 da diese in meinen Unterlagen als Demo genommen wird. Sollte man einen neueren Netscaler nehmen, so sind einige Menüs und Einstellungen gänzlich anders zu treffen.

Praxis Tipp: Um den Netscaler über den Browser zu konfigurieren (nach dem Import und den Grundeinstellungen) sollte man den Firefox nutzen und nicht den Internet Explorer.

Virtuelle Maschine

  • der Netscaler liegt bereits als Vorlage vor (bzw. kann diese Vorlage bei Citrix heruntergeladen werden)
  • Die Vorlage wird über VMware Workstation geöffnet
  • Name for the new virtual machine: Netscaler-1 => IMPORT
  • Edit virtual machine settings
  • Beide Network Adapter auf LAN segment DMZ (10.29.0.x) ändern => OK

Netscaler-1 installieren

…entfällt da wir die Maschine importiert haben.

Netscaler-1 konfigurieren

  • virtuelle Maschine starten
  • Enter NetScaler’s IPv4 address[]: 10.29.0.10 => ENTER
  • Enter Netmask []: 255.255.255.0 => ENTER
  • Enter Gateway IPv4 address []: 10.29.0.254 => ENTER
  • -> 4 (Save and quit) => ENTER

Netscaler-2

In meinem Lab nutze ich 2 Netscaler. Den zweiten Netscaler importiere ich daher exakt so wie den Netscaler-1.

Rahmendaten:

  • Virtual machine name: Netscaler-2
  • IP-Adresse: 10.29.0.12

Citrix Lab: Teil 13: Endpoints

Einleitung

Zur Simulation von externen und internen Zugriffen auf die Citrix Umgebung bietet es sich an, zwei (oder auch mehrere) virtuelle Desktop PCs zu erstellen mit aktuellen Betriebssystemen (im Lab nutze ich noch Windows 8.1 und noch nicht Windows 10) die jeweils in unterschiedliche Netzwerke konfiguriert werden. Somit kann man auf einfache Art und Weise unterschiedliche Zugangswege testen.

Um die Desktop PCs schnelltsmöglich erstellen zu könne, nutze ich das Template aus Teil 12.

Praxis-Tipp: Nach der Grundeinrichtung einen Snapshot erstellen um jederzeit zu diesem Punkt zurückkehren zu können.

Virtuelle Maschine

  • rechtsklick auf das zuvor erstellte Template
  • unter „Manage“ den Befehl „Clone“ auswählen
  • Clone Virtual Machine Wizart => WEITER
  • An existing snapshot: zuvor erstellten Snapshot wählen => WEITER
  • Create a linked clone => WEITER
  • Virtual machine name: Endpoint-Internal
  • Location auswählen bzw. eingeben => FERTIG STELLEN
  • CLOSE
  • Edit virtual machine settings
  • Add
    • Network Adapter
      • NAT
      • Connect at power on => FINISH
  • Network Adapter NAT auf LAN segment Network 0 (192.168.10.x) ändern => OK

Endpoint-Internal installieren

…entfällt da wir die Maschine geklont haben.

Endpoint-Internal konfigurieren

  • virtuelle Maschine starten (Netzwerk disconnecten)
  • bei Region und Sprache alles auf die gewünschte Sprache setzen und Zeitzone auswählen => WEITER
  • Lizenzbedingungen => ICH STIMME ZU
  • Name des PCs: EP-INT => WEITER
  • => EXPRESS-EINSTELLUNGEN VERWENDEN
  • => LOKALES KONTO ERSTELLEN
  • Benutzername: User1
  • Kennwort und Kennwort erneut eingeben: Password1
  • Kennworthinweis: Standard Lab Kennwort => FERTIG STELLEN
  • Herunterfahren
  • Snapshot nicht vergessen.

Später im Lab wird auf dem Domänencontroller ein DHCP-Server aufgesetzt werden welcher auch den Endpoint-Internal via DHCP mit einer IP-Adresse versorgen wird. Daher verändere ich auch im Lab nicht die Art der Adressvergabe. Sobald der DHCP-Server aufgesetzt ist, kann der Endpoint-Internal auch zur Domäne hinzugefügt werden.

Endpoint-External

In meinem Lab nutze ich 2 Endpoints. Einen für den internen und einen für den externen Zugriff. Den zweiten Desktop lege ich dafür exakt so an wie den Endpoint-Internal. Jedoch hänge ich die Netzwerkkarte nicht ins Netzwerk 0 (192.168.10.x) sondern in das Netzwerk External (10.0.0.x)

Rahmendaten:

  • Virtual machine name: Endpoint-External
  • Computername: EP-EXT
  • IP-Adresse: DHCP

Citrix Lab: Teil 12: Win81x64-Template

Einleitung

Um im Lab auf einfachste Art und Weise neue Windows 8.1 Desktop PCs zu kreeiren, nutze ich ein Template (= Vorlage). Das Template ist sehr spartanisch ausgestattet. Für das Lab benötige ich nur eine Basis Installation. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich im Lab einen WSUS-Server in Betrieb nehmen um alle Desktop PCs auf dem neuesten Stand zu halten.

Damit erspart man sich jede Menge Arbeit während der eigentlichen Errichtung eines Labs… man muß halt nicht andauernd den Installationsprozess des Windows 8.1 durchlaufen wenn man einen neuen Desktop benötigt.

Virtuelle Maschine

  • Konfigurationstyp: Custom => NEXT
  • Hardware compatibility: Workstation 12.0 => NEXT
  • I will install the operating system later => NEXT
  • Guest operating system: Microsoft Windows
  • Version: Windows 8 x64 => NEXT
  • Virtual Machine Name: Win81x64_template
  • Location: ausfüllen bzw. heraussuchen => NEXT
  • Firmware type: BIOS => NEXT
  • Number of processors: 1
  • Number of cores per processor: 1 => NEXT
  • Memory for this virtual machine: 2048 MB => NEXT
  • Do not use a network connection => NEXT
  • LSI Logic SAS => NEXT
  • SCSI => NEXT
  • Create a new virtual disk => NEXT
  • Maximum disk size: 24 GB => NEXT
  • Store virtual disk as a single file => NEXT
  • Disk File wenn gewünscht umbennenen, ansonsten => NEXT
  • Customize Hardware
    • Sound Card: entfernen
    • Printer: entfernen
    • USB Controller: entfernen
    • CD/DVD: ISO image einlegen
  • => CLOSE
  • => FINISH

Win81x64 installieren

  • Virtuelle Maschine starten
  • Installationssprache, Uhrzeit und Währungsformat sowie Tastatur und Eingabemethode auf Deutsch einstellen => WEITER
  • => Jetzt installieren
  • Product Key eingeben => WEITER
  • Ich akzeptiere die Lizenzbedingungen => WEITER
  • Benutzerdefiniert: nur Windows installieren (für fortgeschrittene Benutzer)
  • => WEITER
  • Installation durchlaufen lassen und Neustart initiieren oder automatisch Neustart abwarten
  • Name des PCs eingeben: Win81x64-TMPL => WEITER
  • => EXPRESS EINSTELLUNGEN VERWENDEN
  • Benutzername: User
  • Kennwort und Kennwort erneut eingeben: Password1
  • Kennworthinweis: Standard Lab Kennwort => FERTIG STELLEN

Win81x64 konfigurieren

  • am System anmelden (falls noch nicht geschehen)
  • VMware Tools installieren und Neustart durchführen nach Installationexit
  • neu am System anmelden
  • ISO auswerfen
  • Eingabeaufforderung (Administrator) starten und folgenden Befehl eingeben
    • „c:\Program Files\VMware\VMware Tools\VMwareToolboxCmd.exe“ disk shrink c:\
    • Nach erfolgreicher Durchführung per „exit“ das Fenster wieder schließen
  • Sysprep durchführen -> OOBE -> Verallgemeinern -> Herunterfahren => OK
  • VMware Workstation Einstellungen für die Nutzung als Template tätigen
    • Edit virtual machine settings
    • Registerkarte „Options“
    • Settings „Advanced“ anwählen und im rechten Baum unter „Settings“ die Option „Enable Template mode (to be used for cloning“ anhaken. => OK
  • Snapshot erstellen